| Aufbau von Lebensmittelmärkten | |
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Kunden im Lebensmittel Einzelhandel werden immer wieder feststellen, dass es zwischen verschiedenen Geschäften sehr große Gemeinsamkeiten gibt. Dies ist jedoch kein Zufall sondern wurde von Psychologen und anderen Experten so geplant. In der Nähe des Eingangsbereichs des Geschäfts befindet sich zumeist die Obst- und Gemüseabteilung. Vielen Verbrauchern ist diese Abteilung sehr wichtig, so dass sie ihr Tempo gleich zu Beginn verringern. Nach dem Einkauf von frischen Obst und Gemüse erreichen sie die Frühstückszone, dort gibt es bspw. Marmelade und Cornflakes zu kaufen. Der Handel baut sein Sortiment nach dem Tagesablauf der Bevölkerung auf, dass heißt erst kommen die Lebensmittel für morgens, dann für mittags und für abends. Wichtige Produkte welche die Kunden regelmäßig kaufen, beispielsweise die frische Milch, befinden sich häufig am Ende des Ladens. Sie sind somit gezwungen bei ihren Einkauf den kompletten Laden zu passieren. Damit beabsichtigt der Handel, dass der Kunde bei seinem Weg zu dem gesuchten Produkt noch weiter Artikel in seinen Warenkorb legt und so ungeplante Käufe tätigt. In der Nähe der Kasse befindet sich die sogenannte Quengelzone, in der Regel gibt es dort Süßigkeiten welche die Kinder unbedingt haben wollen und dann häufig auch von ihren Eltern bekommen. Neben dieser Grundstruktur beim Aufbau des Ladens hat sich der Handel aber auch andere Eigenschaften seiner Kunden zu Nutze gemacht. Aufgrund des Rechtsverkehrs in Deutschland verhalten sich die Kunden beim Einkaufen ebenso, sie legen gern Produkte die im rechten Regal auf Griff- oder Sichthöhe stehen in ihren Einkaufswagen. Aus diesem Grund sind die günstigeren Produkte meistens auf der linken Seite sowie in Bück- und Streckhöhe platziert. Kunden die dies alles wissen können wesentlich günstiger einkaufen. | |
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